03/2024
- Auf Sandstandorten mit wenig Niederschlägen in der Zeit von April bis Juni lässt sich die Forderung nach weiten, vielfältigen Fruchtfolgen nicht umsetzen: Viele Kulturarten kommen mit diesen Bedingungen nicht zurecht. Michael Baumecker, Albrecht Daniel Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin, erläutert Möglichkeiten der Fruchtfolgegestaltung für diese schwierigen Standorte.
- In der Ausgabe 03/2023 erläuterte Produktmanager Dr. Gunnar Kleuker den Einfluss der Sortenwahl und Vorfrucht auf die Winterweizenqualitäten. In den Produktionstechnischen Versuchen der SAATEN-UNION ist zudem die Reaktion auf verringerte Fungizidintensität eine weitere wichtige Fragestellung.
- Die Direktsaat verspricht hohe Einsparungen an Arbeitszeit, Kosten und Kraftstoff. Allerdings bestehen auch einige Risiken, vor allem in der Umstellungsphase. Von besonderer Bedeutung ist daher die Anpassung der Fruchtfolge. Was dabei zu beachten ist, beschreibt Dr. Konrad Steinert, Redaktion LOP LANDWIRTSCHAFT OHNE PFLUG.
- In dieser Ausgabe werfen wir erneut einen Blick weit hinter die Landesgrenzen: Wie hat der Krieg die Landwirtschaft in der Ukraine verändert? Vitalii Lysyi, ukrainischer Mitarbeiter der Norddeutschen Pflanzenzucht, berichtet im Gespräch mit Dr. Anke Boenisch, Redaktion praxisnah, von den aktuellen Herausforderungen in der Landwirtschaft.
- Hartweizenanbau erfreut sich zunehmender Beliebtheit – die Anbaufläche stieg in den letzten neun Jahren auf rund 40.000 ha (2015: ca. 19.000 ha). Dabei steht die Winterform mittlerweile auf knapp 80 % dieser Fläche. Passend zur bevorstehenden Aussaat gibt Felix Buchholz, Produktmanager bei der Südwestdeutschen Saatzucht, Tipps zum Pflanzenschutz in Winterdurum, aber auch in Winterspelzweizen.
- Die Anfang des 20. Jahrhunderts in Europa entwickelten Hybridzüchtungen sind heute bei einigen Kulturen wie Mais oder Ölsaaten im Markt führend. Im Falle von Weizen bedeutet die Entscheidung für die Hybride, dass man in ein Saatgut investiert, das im Vergleich zu Linienweizen robuster und ertragreicher ist. Audrey Hulmel, ASUR Plant Breeding (Frankreich), gibt einen Überblick über die aufwendige Hybridweizenzüchtung und Saatguterzeugung.
- Wintertriticale soll als Kreuzung aus Weizen und Roggen die Qualitäts- und Ertragseigenschaften von Winterweizen mit der Anspruchslosigkeit von Roggen kombinieren. Ob diese Kulturart diesem Anspruch gerecht wird, steht in der Praxis immer wieder in Diskussion. Dr. Gunnar Kleuker, Produktmanager Lizenzgetreide, sieht Triticale auch in Zukunft als relevantes Futtergetreide.
- Die Aussaat der Zwischenfrucht in die noch stehende Getreidekultur kann besonders in Wasserschutzgebieten eine Option für eine nachhaltige, sehr frühe Begrünung des Ackers sein. Alix Mensching-Buhr von der Wasserschutzgebietsberatung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen berichtet von ersten Praxiserfahrungen.
- Die Erzeugung von Z-Saatgut ist immer etwas besonders. Auch die Beziehung zum Händler sollte passen. Stefan Ruhnke und Dr. Anke Boenisch waren auf einem ökologisch wirtschaftenden Vermehrungsbetrieb zu Besuch und haben spannende Erkenntnisse in eine komplexe Wertschöpfungskette für Ackerbohnen bekommen, die für alle Beteiligten ein Gewinn ist.
- Rapsanbauerin Ulrike Böttcher begegnet seit 30 Jahren der Kohlhernie im Süden der Insel Rügen, Prof. Dr. Becke Strehlow arbeitet mit langjährigem Forschungsschwerpunkt zur Kohlhernie an der Hochschule Neubrandenburg und Jan Niklas Glameyer ist als Anbauberater der NPZ in Kohlherniegebieten unterwegs und mit der Resistenzzüchtung vertraut. Malte Grohall, Norddeutsche Pflanzenzucht, hat wesentliche Aspekte des RAPOOL Profi-Talk für die praxisnah zu Papier gebrach...
- In der Ausgabe 4/2022 haben wir bereits von diesem außergewöhnlichen Projekt berichtet, in dem konventionell und biologisch wirtschaftende Betriebe eng zusammenarbeiten. Damals war FINKA noch in der Anfangsphase, doch jetzt liegen erste Zwischenergebnisse vor.
- Jedes Jahr mit der Abgabe des Agrarförderantrages stellt sich für viele landwirtschaftliche Betriebe die Frage, inwieweit geförderte Maßnahmen zur Erhöhung der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft in Anspruch genommen werden können. Aber auch kleinflächige, gut platzierte Maßnahmen sind besonders effizient, wenn sie im Zusammenhang mit der Landschaft und vorhandenen Strukturen geplant werden. Nora Kretzschmar und Marcus Polaschegg, Landwirtschaftskammer ...